Die Hauptaufgabe unserer Ordensgemeinschaft sind die hospitalische Arbeit und das aktiven Eintreten für die Einheit der Christen. Die Großballei kooperiert bei der Umsetzung ihrer hospitalischen Projekte stets mit geeigneten Partnern „vor Ort“. Häufig werden die karitativen Aufgaben auch in Kooperation mit anderen sozial tätigen Organisationen durchgeführt. Ein großer Schwerpunkt der Arbeit liegt in Osteuropa, hier im Besonderen in Rumänien, in Ungarn und in der Ukraine.

Im Fokus der Förderung in den letzten Jahren eines Küchenausbaus in einen Hospital in Jerusalem, das heute dort steht, wo zu seiner Zeit das erste Leprosarium des Ordens war. Ferner zusammen mit den Mitgliedern der Föderation Lazarus in Deutschland und dem HDZ die Renoverierung und Erweiterung eines Schulzentrums im libanesischen Ryak, das von der melkitischen Kirche betrieben wird. Im Rahmen einer zeitlichen Aktion wird das Projekt "Zukunftsziege" des Vereins "Neuss hilft Burundi" unterstützt. 

Neben der Arbeit der Großballei und ihrer Partner organisieren die Kommenden eigene soziale Aktivitäten. Diese reichen von der Unterstützung des „Netzwerks Mensch“ in Grevenbrich/Nordrhein-Westfalen über Spendensammlungen auf dem Rixdorfer Weihnachtsmarkt in Berlin bis hin zu Kleidersammlungen in Hessen, dem Projekt „Mini Max“ in München und der Förderung der Hospizarbeit in Württemberg.

Der Hospitalier, der für die karitative und diakonische Arbeit verantwortlich ist, legt in jedem Jahr der Ordensversammlung einen Bericht vor, der die Arbeit des vergangenes Jahres zusammenfasst und beispielhafte Projekte darstellt.

Hospitalischer Bericht 2017

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