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Der Lazarus-Orden auf einen Blick

Mitte des 12. Jahrhunderts in Jerusalem gegründet.

DieAufgabe damals: Betreuung der Leprakranken und Schutz der Pilger.

Der Lazarus-Orden heute: eine ökumenische Gemeinschaft, unverändert der Hilfe für Leprakranke und Menschen in Not verpflichtet.

Unter dem achtspitzigen Grünen Kreuz, das unseren Orden kennzeichnet, dienen weltweit rund 6.000 Ordensbrüder und Ordensschwestern.

Geführt von Don Francisco de Borbón y Graf von Hardenberg, unserem 50. Großmeister.

Die Großballei Deutschland ist deutsche Jurisdiktion des weltweiten Ordens.

Spirituelles Zentrum des Ordens, Münster Heilsbronn

Ein Ritterorden.
Ganz in der Zeit stehend.

Unter dem grünen Kreuz sind tausende Frauen und Männer aus allen christlichen Kirchen vereint. Sie stehen mitten im Leben und in den Herausforderungen unserer Zeit und tragen zugleich ein gemeinsames Fundament, das viele hundert Jahre zurückreicht. Was vor rund 900 Jahren als Spital für Leprakranke im Heiligen Land begann, ist heute eine weltumspannende Gemeinschaft.

Noch immer prägen die Hilfe für Leprakranke und die Sorge für unsere Geschwister im Land der Bibel unser Engagement. Zugleich helfen wir in großen und kleinen internationalen Krisen sowie dort, wo Menschen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft Unterstützung brauchen. Über Konfessionsgrenzen hinweg eint uns die biblische Botschaft, den Nächsten zu lieben wie uns selbst.

Wer wir sind, was wir tun, wofür wir stehen – darüber möchten wir Sie auf den nachfolgenden Seiten informieren und auch gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen. Zögern Sie nicht, wenn Sie mehr erfahren oder uns kennenlernen möchten.

Ihr

Dr. Andreas Rademachers

Großbailli der Großballei Deutschland

Investitur in Erfurt

Ein Ritterorden. Ökumenisch, auf allen Kontinenten.

Nachdem der Lazarus-Orden zunächst ein päpstlicher Ritterorden war und dann über Jahrhunderte hinweg unter dem Protektorat der französischen Könige stand, sind wir bereits seit vielen Jahrzehnten eine weltumspannende ökumenische Gemeinschaft.

Geführt wird der Lazarus-Orden von einem gewählten Großmeister. Seit 2018 ist dies Francisco de Borbón y Graf von Hardenberg. Ihm steht ein international besetzter Großmeisterlicher Rat zur Seite, der alle wichtigen Aufgabenfelder des Ordens abbildet. Der Hauptsitz unseres Ordens ist Madrid, die Großkanzlei befindet sich in Washington D.C.

Mit rund 40 nationalen Ordens-Gliederungen auf fünf Kontinenten sind wir weltweit vernetzt tätig. Diese nationalen Ordensgliederungen (oder auch Jurisdiktionen, wie wir sagen) heißen – je nach historischem Hintergrund – Großballeien oder Großpriorate. In Deutschland ist dies die Großballei Deutschland unter der Führung eines vom Großmeister eingesetzten Großbaillis.

Die internationale Ausrichtung unseres Ordens hilft uns bei der Identifikation und Umsetzung unserer karitativen Hilfe für Menschen in Not. Wir nennen dies unsere hospitalische Arbeit, der wir aus christlicher Nächstenliebe verpflichtet sind. Die zweite Säule unserer Identität ist die Verpflichtung zur Ökumene. Wir stehen für die Verbundenheit aller Christen in gegenseitigem Respekt und leben dies. Unsere Gemeinschaft bilden Männer und Frauen, die Katholiken und Protestanten, Anglikaner und Orthodoxe sind.

Unsere ökumenische Verpflichtung spiegelt sich auch in den hohen geistlichen Ämtern des Ordens wider: Geistlicher Protektor ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts traditionsgemäß der Melkitisch-Griechisch-Katholische Patriarch von Jerusalem, derzeit Seine Seligkeit Patriarch Joseph I. Absi. Kirchlicher Großprior ist der emeritierte römisch-katholische Erzbischof Michele Pennisi aus Monreale/Sizilien. Er fördert die spirituelle Ausrichtung des Ordens und steht dem Rat für Ökumene vor.

In der Großballei Deutschland sind Ordenskapläne und Theologen unterschiedlicher Konfessionen im Rat der Kleriker versammelt, geleitet vom Generalkaplan, dem evangelisch-lutherischen Pfarrer Klaus Buhl. Die Kommenden und ihre Mitglieder halten engen Kontakt zu den örtlichen kirchlichen Gemeinden, Dekanaten, Kirchenkreisen, Landeskirchen und Bistümern. Jede Kommende hat dabei einen Geistlichen Begleiter, der eng in das Kommendenleben eingebunden ist.

Unterstützen Sie gelebte Nächstenliebe.

Helfen Sie uns, Menschen in Not zu helfen und unsere Tradition der Menschlichkeit fortzusetzen.